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News

28.11.2017

Krefelder Wasser: Ein Härtefall

Von: Stefan Cloerkes, Bilder: Kevin de Greeff
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Kurs Umwelttechnik des Technischen Gymnasiums besuchte Wasserwerk in Linn

Beim Rundgang durch das Wasserwerk: Beeindruckende Anlagen, die alle geregelt und überwacht werden müssen

Schon seit Wochen befassen sich die Schüler/innen der TG61 mit dem Thema Wasser und Wasseranalyse. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Wasserhärte. Welche Auswirkungen hat die Wasserhärte? Welchen Wert hat das Krefelder Wasser? Wie kommt die Härte in das Grundwasser?

Da lag es nahe, in diesem Zusammenhang sich mal ein Wasserwerk und die Wasseraufbereitung vor Ort anzusehen.

Am 27.11. besichtigten dann die Schüler/innen mit der Referendarin Frau Jeppe das nur wenige Kilometer vom BKU entfernte Wasserwerk in Linn.

Mitarbeiter/innen der Stadtwerke Krefeld, SWK, führten durch die Anlagen, erläuterten die einzelnen Verfahrensschritte und machten die Größenordnungen erlebbar, mit denen Trinkwasser in Krefeld hergestellt wird.

Schwerpunkt war dabei die Vorstellung der Enthärtungsanlage. Denn das Krefelder Grundwasser wird im Wasserwerk in großen Mengen enthärtet und so auf den Härtegrad 13 eingestellt. Das spart in den Haushalten Waschmittel und verhindert das Verkalken von Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, Rohrleitungen etc..

Besonders beeindruckt waren die Schüler/innen von der Größe der Anlage, den Rohren und Tankbehältern. „Das sieht hier schon aus wie in einer Fabrik und hat ganz andere Dimensionen als bei uns im Labor in der Schule“, so ein Schüler. 
Die Labor-Ausstattung für das Projekt Wasserhärte wurde schon 2014 mit Mitteln der Bayer-Schulstiftung ermöglicht. Seitdem findet das Projekt regelmäßig statt.

Ab sofort wollen alle mit dem Rohstoff Trinkwasser bewusster umgehen.