Mittwoch, 20. Juni 2018
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Unsere Schule > Historie

Historie

Die Gründerjahre

1898 Gründung der Berufsschule der Stadt Uerdingen für gewerbliche Berufe mit 37 Schülern in der katholischen Volksschule (Provisorium). Nebenamtliche Leitung durch Rektor August Degenhardt
Schlussstein über dem Portal
der Gewerbliche Fortbildungsschule"
in Uerdingen,1991
1899  Gründung der Berufsschule der Stadt Krefeld für Knaben am Luisenplatz (1971 Zusammen-legung mit Uerdinger Schule am Standort Glockenspitz)
1900 Baubeginn des Uerdinger Berufsschulgebäudes Schul-straße / Ecke Wehrstraße, später Kurfürstenstraße  
1901 Bezug des neuen Gebäudes der Berufsschule Uerdingen. Aufnahme des ordentlichen Lehr- und Lernbetriebs. Beschulung durch hauptamtliche Lehrer
Die Schule wächst
1914 Bezug des neuen Gebäudes der Berufsschule Uerdingen. Aufnahme des ordentlichen Lehr- und Lernbetriebs. Beschulung durch hauptamtliche Lehrer
1920  Gründung der hauswirtschaftlichen Abteilung (Mädchen- Berufsschule)  
Ermahnung der hauptamtlichen Herren,
durch Pünktlichkeit im Dienst und
 geregelte Zucht in den Klassen den nebenamtlichen Herren mit
gutem Beispiel voranzugehen
Protokollbuch Lehrerkonferenz, 1931
1929 Vereinigung von Krefeld und Uerdingen zu einer Stadt Krefeld-Uerdingen. Gewerbeoberlehrer Wilhelm Kesseler wird zum ersten hauptamtlichern Direktor der Fortbildungsschule Uerdingen gewählt.
1931 Zusammenfassung der kaufmännischen und der gewerblichen Abteilung mit der Mädchenberufsschule zur "Berufsschule" in Uerdingen (=Bündelschule)
1938 Voll ausgebaute Uerdinger Berufsschule mit 3 Abteilungen und 10 Lehrern.
Zerstörung und Neuanfang
1942 Die Eigenständigkeit des Stadtteils Uerdingen wird von der nationalsozialistischen Regierung aufgelöst. Der Luftschutzkeller soll künftig unter Verschluß gehalten werden, da verschiedene Leuchtbirnen aus dem Keller entwendet worden sind und die Räume verunreinigt wurden. Der Schlüssel findet seinen Platz am Schlüsselbrett auf Nr. 1 und am Bund der Schulküche
Protokoll der Lehrerkonferenz, 1942
1943 Die Uerdinger Berufsschule wird aufgelöst.
Nach der Zerstörung der Krefelder Berufsschulen (bis auf die Grundmauern) durch den Luftangriff vom 22. Juni findet der Unterricht im Uerdinger Gebäude statt.
 
1946 Wiedereröffnung der Uerdinger Berufsschule an der Kurfürstenstraße. Direktor wird Fachschuloberlehrer Dietrich Bartscher.
Wiedereinrichtung des Religionsunterrichts unter Mitwirkung der örtlichen Pfarrer
Wiederaufbaujahre
1948 Wiederaufbau der Krefelder Berufsschule am Luisenplatz. Schulleiter wird Direktor Peters.
1949 Umbenennung der Schule in: "Berufs- und Berufsfachschule Uerdingen".
Auch Mädchen, die nicht in einem Lehrverhältnis stehen, werden in der Uerdinger Berufsschule beschult. Entlassungsfeiern finden getrennt für Jungen und Mädchen an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. Das Büchlein "Umgangsformen für junge Menschen" wird für den Unterricht empfohlen.
Protokoll der Lehrerkonferenz, 1949
50er-Jahre
1951 Umbenennung der Schule in: "Berufs- und Berufsfachschule Uerdingen".
Auch Mädchen, die nicht in einem Lehrverhältnis stehen, werden in der Uerdinger Berufsschule beschult. Entlassungsfeiern finden getrennt für Jungen und Mädchen an zwei aufeinander folgenden Tagen statt.
Das Büchlein "Umgangsformen für junge Menschen" wird für den Unterricht empfohlen.
Protokoll der Lehrerkonferenz, 1949
 
1956 Anbau an Uerdinger Schule fertiggestellt. Kosten: 450000 DM.  
Am Glockenspitz
1962 Gewerbeoberlehrer Anton Montag übernimmt die Leitung der Berufsschule in Uerdingen.
Gleichzeitig erfolgt die Einweihung des "Berufsschulzentrums Glockenspitz" als Neubau für die Krefelder Berufsschule für Knaben.
"Die gespannte politische Lage" mache es erforderlich, verstärkt Maßnahmen zum Schutz der Schüler vor möglichen Luftangriffen zu treffen. Um Übungen zu erleichtern, wird die Treppe begradigt und die Glastür entfernt.
"Den Mädchen ist nahezulegen, Schuhe mit Pfennigabsätzen im Schulgebäude nicht zu tragen."
Protokoll Lehrerkonferenz, Herbst 1961
 
1967 Aloys Schillo wird Schulleiter an der metallgewerblichen Schule Glockenspitz. Geplant wird eine Vortragsreihe zum Thema "Geschlechtserziehung und Geschlechtskrankheiten".Das Kollegium diskutiert über die Frage, ob Schüler ab der Mittelstufe mit "Sie" angeredet werden sollten.
Protokoll der Lehrerkonferenz, 1965
Unterwegs zum Neubau in Uerdingen
1968 Berichtet wird über "Schülerunruhen" an mehreren Schulen des Landes. Zur Vorbeugung wird verstärkte Arbeit der Schülermitverantwortung empfohlen. Es soll ein Schülerparlament gebildet werden.
Vertreter der SMV nehmen an einer Lehrerkonferenz teil.
Gestaltung der Abschlussfeier: hierfür soll eine Band engagiert werden.
Die Anrede der Schüler soll zukünftig "Sie" sein.
Protokoll Lehrerkonferenzen, 1968/1969
1971 Anschluss der Uerdinger Berufsschule an das Berufsschulzentrum Glockenspitz. Schulleiter der vereinigten Schule wird Anton Montag. Gebäude Kurfürstenstraße bleibt als Nebenstelle erhalten.
Neue Heimat - Alte Krefelder Straße
1980  Einweihung des 1. Bauabschnitts des "Berufsschulzentrums Uerdingen", Alte Krefelder Str. 93.  
1984 Schulleiter wird Günter Nuth.
1986 Einweihung des 2. Bauabschnitts des "Berufsschulzentrums Uerdingen". Glockenspitz wird Nebenstandort des Berufsschulzentrums Uerdingen. Den Kollegen, die zu den Nebenstandorten Glockenspitz und Kurfürstenstraße pendeln müssen, wird versichert, dass dies nur eine Übergangslösung ist.
Protokoll der Lehrerkonferenz, 1986
1999 Schulleiter wird Hans-Jürgen Steffens.  
2000 Aufgabe des Nebenstandortes Kurfürstenstraße (späterer Verkauf des Gebäudes und Abriss) Schulleiter wird Hans-Jürgen Steffens.  
Das Berufskolleg wächst und baut ein Kompetenzzentrum
2006 Einweihung des Erweiterungsbaus (Kompetenzzentrum).  
2007 BKU wird Europaschule  
2017 Schulleiter wird Herr Sven Mundry